Presse / Beiträge zum Lesen und Hören

01_Sag's Pauly, Andrea Pauly im Gespräch mit Mathias Voelchert über Corona und Familien; 

Eltern und Kinder im Ausnahmezustand: Dank Corona hat die ganze Familie Hausarrest. Was das für Kinder bedeutet und wie Eltern gelassen bleiben, darum geht es in dieser Episode, diesmal mit Mathias Voelchert, Gründer des Family-Lab in Deutschland. Eltern und Kinder im Ausnahmezustand: Dank Corona hat die ganze Familie Hausarrest. Mütter und Väter versuchen, Arbeit, Kinder und Haushalt unter einen Hut zu bringen, während der Alltag anders ist als je zuvor - und in vielen Fällen kommen nun auch noch Zukunftsängste hinzu. Auch Kinder und Jugendliche müssen derzeit auf Gewohnheiten und Freiheiten verzichten: Keine Schule, keine Treffen mit Freunden, kein Vereinsleben. Platz, Geld und gute Lehrer Dabei sind die Voraussetzungen so unterschiedlich wie die Familien selbst: Familien, die stabile Beziehungen, aber auch Platz und keine Existenzängste haben, können derzeit gelassener mit der Situation umgehen als jene, die beispielsweise nicht das Geld haben, um die technischen Anforderungen für digitalen Schulunterricht bereitstellen zu können. Und wie gut der Unterricht zuhause vor und nach den Osterferien funktioniert, ist extrem abhängig von den Lehrerinnen und Lehrern: Während die einen Konferenzschalten und Erklärvideos anbieten, schicken andere kommentarlos einen Satz Arbeitsblätter per E-Mail herum und überlassen den Rest den Eltern. Nehmen die Kinder Schaden? In vielen Familien ist nach einigen Wochen Ausgehbeschränkung die Unsicherheit groß: Schadet es der Tochter und dem Sohn, wenn sie wochenlang keine anderen Kinder sehen? Wie wichtig ist es, dass Jugendliche jetzt Mathe und Englisch pauken - und was, wenn die Eltern sich nicht wohl damit fühlen, plötzlich als Lehrer zu fungieren? Wie viel Zeit am Bildschirm, bei Netflix und Youtube, ist zu viel? Mathias Voelchert, in Ravensburg geboren und aufgewachsen, ist der Gründer des deutschen Ablegers des Family-Lab, eine Familienwerkstatt, in der Pädagogen und Eltern beraten werden, um Kinder gleichwürdig zu behandeln und sie zu verstehen.  Quelle: Schwäbische Zeitung 

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02_Autonome, selbstbestimmte Kinder: Sie wissen genau, was sie wollen

Interview von Andrea Zschocher mit Mathias Voelchert, Gründer & Leiter von familylab.de

Autonome Kinder sind nicht etwa ein neues Phänomen, es gab sie schon immer. Aber inzwischen können Kinder, die sehr viel Wert auf ihre Selbstbestimmung legen, offener ihre Wünsche äußern. Jesper Juul hatte viel Erfahrung mit autonomen Kindern gesammelt. Postum erschien im Januar das Buch "Dein selbstbestimmtes Kind". Wir haben mit seinem Co-Autor Mathias Voelchert über autonome Kinder, Schulalltag und Erziehung gesprochen. 

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03_Unser schreiendes Kind

Beispiel für eine Familienberatung. Der Familienberater arbeitet mit einer Familie mit einem ständig schreienden Kind. Von Mathias Voelchert 

Schon bei der Terminvereinbarung ist im Hintergrund das Kind laut zu hören. „Wir halten es nicht mehr aus, unsere Tochter schreit seit Wochen, wir sind am Ende, können wir schnell kommen.“ Die Familie kommt noch am nächsten Nachmittag in die Beratung. Schon im Treppenhaus ist das Kind lautstark zu vernehmen. Die Tür öffnet sich, ein kurzer Blickwechsel, Winterjacken ausziehen, das Mädchen (3) beginnt scheinbar grundlos zu schreien. Der Berater redet mit den Eltern, alle setzen sich. Das 8-monatige Baby schläft seelenruhig im Maxi-Cosi, während das Mädchen vom Schoss der Mutter zum Schoss des Vaters wechselt, dabei schreiend... 

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04_Teil 1, Vater sein, kann man nicht von Müttern lernen

Mit der Gesellschaft hat sich auch die Vaterrolle verändert. Was heißt es, ein guter Vater zu sein und kann man das lernen? Gibt es Vorbilder? Haben Töchter und Söhne unterschiedliche Ansprüche an den Vater? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Wie definieren Väter und Mütter ihre Rollen in der heutigen Gesellschaft? Mit diesen und ähnlichen Fragen setzt sich der Referent seit vielen Jahren mit Vätern intensiv auseinander und teilt seine wertvollen Erkenntnisse.

Vortrag von Mathias Voelchert im Rahmen der Reihe »Wertvolle Kinder« im Vorarlberger Kinderdorf, Bregenz

In seinem Vortrag zur aktuellen Reihe „Wertvolle Kinder“ war Mathias Voelchert zu Gast. Der Autor und Supervisor betonte die große Bedeutung, die Vätern zukommt, damit Kinder innerlich stark werden. Organisatorin Jasmin Neumayer vom Vorarlberger Kinderdorf durfte diesmal ein größtenteils aus Männern bestehendes Publikum begrüßen. Vor vollem Haus beschrieb Mathias Voelchert, warum die Rolle des Vaters und jene der Mutter von Anfang an unterschiedlich angelegt sind. Laut dem Leiter der Familienwerkstatt„familylab.de“ ( https://familylab.de) und Vater von zwei Kindern entwickeln auch Männer nach der Geburt ihres Kindes einen "Elterninstinkt". Dieser unterscheide sich allerdings von dem der Mütter, deren Beziehung zum Kind vor allem nach innen gerichtet sei.

Mut machen und trösten „Mütter aktivieren jene Teile des kindlichen Gehirns, wo Gefühle wie zum Beispiel Fürsorge und Behütet-Sein sitzen“, führte Voelchert aus. Die väterliche Beziehung zum Kind hingegen sei nach außen gerichtet, ziele auf soziale Interaktion und Kommunikation. „Dies ist zum Beispiel wichtig, um etwas zu planen und in Gang zu bringen“, erklärte der Betriebswirt, Autor und Supervisor.

„Väter haben den Drang, das Kind voran zu bringen, damit es seine eigenen Grenzen kennenlernt.“ Mathias Voelchert betonte zudem, dass das Kind sowohl den umsorgenden als auch den herausfordernden Elternteil brauche, um innerlich stark zu werden.

„Es braucht den Teil, der Mut macht, und jenen, der tröstet, wenn etwas schief geht.“ So könne auch ein Elternteil nach einer Trennung nie den anderen Part ersetzen. Wächst ein Kind ohne Vater auf, suche es sich einen Ersatz in seinem sozialen Umfeld, beispielsweise in der Schule oder Nachbarschaft.

Vater-Sein lernt MANN am besten im Alltag. Das Beste, was wir als Vater (und Eltern) laut Mathias Voelchert tun können: Unser Kind so zu nehmen, wie es ist! Wenn uns dies gelinge, sei vieles leichter. „Unser Kind ist nicht das Produkt unserer Erziehung, es entwickelt sich im Wesentlichen selber“, hielt Voelchert fest. Vater sein würde MANN am besten in der Familie und im Alltag lernen – „indem man da ist, indem man mit den Kindern Dinge unternimmt, die Spaß machen, indem man die Mutter ein paar Stunden oder Tage ,in Urlaub schickt‘ und allein mit den Kindern ganz normale Sachen macht“.

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05_Teil 2, Vater sein, kann man nicht von Müttern lernen

Erziehung wirkt zwischen den Zeilen „Väter müssen mit ihrem Kind in Beziehung treten, denn Beziehung braucht keine Erziehung“, so Mathias Voelchert. Kinder bräuchten vor allem Mütter und Väter, die ihnen vertrauen, damit sie selbst Vertrauen ins Leben entwickeln könnten. Dieses grundsätzliche Vertrauen würde sich in den ersten zehn Lebensjahren entwickeln. Die elterliche Führung diene dabei als Orientierung, Erziehung wirke „zwischen den Zeilen, in den Mundwinkeln, beim Zuhören, beim Austauschen“.

Gemeinsam eine neue Wirklichkeit erschaffen Kinder seien kompetent und kooperativ, sie wollen mitmachen, selbstwirksam sein, sich beteiligen. „Tun sie das nicht, haben sie dafür einen Grund“, betonte Voelchert. „Dann muss uns dieser Grund interessieren.“ Jeder Vater würde seinen eigenen Rucksack, eigene Leitsätze und Familienregeln mitbringen. Mit dem Bild, das der eigene Vater in einem selbst hinterlassen hat, sollte sich laut Voelchert jeder Vater beschäftigen und sich fragen: Was hat mich gestärkt, was geschwächt? Wenn wir bereit sind, Kompromisse einzugehen und zu verhandeln, seien wir in der Lage, eine neue Wirklichkeit für die eigene Familie zu erschaffen.

Familie als „Wachstumsveranstaltung“ Eltern und Väter sollen Kindern Sicherheit geben und eine klare Haltung haben, sie sollen ihre eigenen Grenzen klar machen und ihren Kindern zeigen, was sie wollen. Dies gab Voelchert dem interessierten Publikum mit auf den Weg. „Eltern müssen auch aushalten, sich unbeliebt zu machen. Denn Familie ist keine Harmonie-, sondern eine Wachstumsveranstaltung.“

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06_Stressfaktor Schule u.a. mit Mathias Voelchert

Büffeln für's Gymnasium, oder das Kind Kind sein lassen? Viele Eltern sind ratlos, unsichere Eltern, überforderte Kinder, der permanente Vergleich mit den anderen. Abitur um jeden Preis, 2 Milliarden Euro für Nachhilfe pro Jahr… Deutschland zwischen Drill und Kuschelpädagogik. Welche Schule ist die richtige, welcher Weg im föderalistischen Bildungsdeutschland der beste fürs Kind? »Nachhilfe ist die Bankrotterklärung unseres Schulsystems« Stressfaktor Schule eine Sendung von VOX & Süddeutsche TV

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07_Gedanken zum Tag 

Gedanken zum Tag, Quelle: BR2 Mathias Voelchert, zitiert aus seinem Buch: »Zum Frieden braucht es zwei, zum Krieg braucht es einen«

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08_Vater sein - Anspruch und Wirklichkeit Teil_01

Mit der Gesellschaft hat sich auch die Vaterrolle verändert. Was heißt es, ein guter Vater zu sein? Wo und wie kann man das Vatersein lernen? Welche Hindernisse gilt es auf dem Weg dahin zu überwinden? Gibt es Vorbilder? Haben Töchter und Söhne unterschiedliche Ansprüche an den Vater? Wie kann das Zusammenspiel zwischen Mutter und Vater in der heutigen Gesellschaft gelingen? Mit solchen und ähnlichen Fragen hat sich der Referent in vielen Seminaren mit Vätern intensiv auseinandergesetzt und dabei wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Herzlichen Dank an den ORF, der die Tondatei zur Verfügung gestellt hat.

„Ich war anfänglich überhaupt kein guter Vater." Mathias Voelchert, gelernter Betriebswirt, Supervisor und Autor, nahm in der Reihe Wertvolle Kinder des Vorarlberger Kinderdorfs kein Blatt vor den Mund. „Klägliches Scheitern gehört zum Vatersein dazu", so der Leiter der Familienwerkstatt „familylab.de" und Vater zweier erwachsener Kinder. Trotz Champions League bestand das Publikum gut zur Hälfte aus Männern, die mehr über den Balanceakt „Vater sein zwischen Anspruch und Wirklichkeit" erfahren wollten.

Ein glückliches Kind hat glückliche Eltern „Ein guter Vater ist einer, der sich auf sein Kind einlässt, der nicht definiert, wie es werden soll, sondern schaut, wie es ist", konstatierte Voelchert. Dabei könne man das Vatersein nicht lernen -- schon gar nicht von den Müttern. „Man muss es einfach tun, mit den Kindern zusammenleben, Dinge mit ihnen unternehmen, die auch einem selbst Spaß machen, ein Baumhaus bauen, kicken, sich freuen an und mit den Kindern." Im familiären Zusammenleben elementar sei darüber hinaus, als Vater und Mutter gut auf sich zu schauen. „Ein glückliches Kind ist ein Kind, das glückliche Eltern hat." Viel zu viel selbst auferlegter Druck und eine Perspektive, die die Kinder nicht aus dem Blick lässt, stehe dem entgehen. „Nicht die Kinder, sondern die Eltern als Paar sollten im Zentrum der Familie stehen, die Kinder laufen mit." Heute sei oft alle Aufmerksamkeit auf das Kind gerichtet -- Riesenshows und Bespaßungsprogramme inklusive.

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09_Vater sein - Anspruch und Wirklichkeit Teil_02

Verzicht auf Schuldzuweisungen Ein gelingendes Zusammenspiel zwischen Vater und Mutter setze die Bereitschaft voraus, Kompromisse einzugehen, auf Schuldzuweisungen, die nur ins Leere gehen, zu verzichten und etwas Neues zu schaffen. „Schuldzuweisungen tun keinem gut. Wir alle bringen einen Rucksack voller Überzeugungen, Leitsätze und Familienregeln mit. Es macht keinen Sinn, sich darüber zu streiten, welche die Richtigen sind." Beziehungen würden dann auseinander gehen, wenn Wachstum nicht möglich sei, „wenn jeder einzelne zu wenig für sich tut, sich über die Jahre verliert". Vätern rät Voelchert, zu hinterfragen, „was mich stärkt und was mich schwächt" und immer wieder den Schritt aus dem Alltagstohuwabohu zu machen. „Selbst die Batterien aufladen und den anderen dabei unterstützen, gut für sich zu sorgen" sei das Um und Auf einer lebendigen Partnerschaft, die individuelles Wachsen ermögliche.

Eltern müssen führen Eltern müssen ein Team sein und in der Familie eine „gute Führung" übernehmen. „Kinder wollen ihre Eltern groß nicht gleich -- als Erwachsene, die sich nicht anbiedern." Dabei sei es ein „neuer Prozess, dass Männer in dieser Intensität an Familie beteiligt sein wollen, sich mit ihrem Vaterseinauseinandersetzen". Zwar wollen die meisten Männer heute in jedem Fall anders als ihr eigener Vater sein, eine taugliche „Väter-Kultur" gebe es jedoch nicht und nur wenige gute Väter-Vorbilder. „Mann muss sich heute als Vaterneu definieren, die Beziehung zu Partner und Kind immer wieder neu maßschneidern." Es gehe um Werte: „Wofür stehe ich, was ist mir wichtig?"

Biegen oder Brechen? Erziehung wirkt zwischen den Zeilen, bezog sich Voelchert mehr als einmal auf den dänischen Familientherapeuten Jesper Juul. „Erziehung ist das, was wir vorleben -- als Individuum, als Paar, als Team: „Wir müssen einfach zusammenleben und es liegt an uns Eltern, etwas zu verändern, damit sich beim Kind etwas tut." Mit Biegen und Brechen laufe nichts, ganz im Gegenteil: „Das Beste, was wir tun können, ist das Kind so nehmen wie es ist,und herausfinden, was es von mir braucht." Dies erfordere weit mehr Offenheit als noch eine Vätergeneration zuvor und die Verabschiedung von manchem vermeintlichen Idealbild. Reicht es dabei, als Vater „gut genug" zu sein? Voelcher meint: Ja! Und rät: „Das weitermachen, was funktioniert, undsein lassen, was nicht hinhaut."

Kinder sind kompetent Erst einmal sollte sich jeder Vater klar werden, was für ihn gilt: „Schaffe ich das Kind oder entwickelt es sich im Wesentlichen selbst?" Voelcherts Haltung ist eine eindeutige: Kinder sind kompetent und brauchen Eltern, die neugierig darauf sind, ihre Kinder in ihrer Persönlichkeit und Einzigartigkeit kennenzulernen. Und dann zu staunen . . .

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10_Trennung in Liebe: „Ich hatte mich einfach verändert“

Mit dem Ende einer Beziehung kommt der Streit. Doch es gibt Wege, in Freundschaft zu gehen.

Von Caroline Rosales

Quelle: Hamburger Abendblatt

„Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut) kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie anderen Leuten ein Stock oder Hut. Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wussten nicht weiter. Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei“, heißt es in dem berühmten Gedicht „Sachliche Romanze“ von Erich Kästner. 

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11_Mann sein, eine Vision nur für Männer von Mathias Voelchert  

MANN SEIN, DER UR-MANN – EINE VISION »NUR FÜR MÄNNER«

Alle Männer haben Anschluss an den Ur-Mann in sich. Dieser Ur-Mann ist ein starker Krieger, der beschützt, aber niemals andere belästigen oder gar verletzen würde, ohne selbst angegriffen zu werden. Dieser Ur-Mann achtet das Revier der anderen Männer und deren Frauen und Kinder. Der Ur-Mann wird nicht mit der Frau seines Freundes oder Feindes schlafen, nur um sich zu befriedigen, denn er hat seinen Frieden in sich gefunden.

Ältere Männer stärken junge Männer im Gespräch, indem sie darüber reden und durch ihr Handeln zeigen, was es bedeutet, Frauen zu ehren. Sie weisen auf Werte hin, die Bestand haben:
 
Den Wert, allein draußen in der Natur zu sein.
 
Mich selbst kennen zu lernen, was ich liebe, was mich stärkt.
 
Was es bedeutet, leidenschaftlich zu lieben, leidenschaftlich zu arbeiten.
 
Was es bedeutet, Kinder zu begleiten, bis sie selbst stark sind.

 
Diese Männer versagen sich der Gewalt gegen Schwächere, andersdenkende, andersfarbige Menschen, Gewalt und sexuellen Missbrauch gegen Frauen und Kinder. Diese Männer sagen: Wir werden dich daran hindern, z. B. deine Frau und Kinder zu schlagen, weil es dir und uns allen schadet.
 
Männer sind im Moment allein. Männer haben den tiefen Punkt eines langen Weges erreicht. Männer haben seit vielen Generationen vergessen, was ihnen guttut, was ihre Frauen brauchen, was ihre Kinder haben müssen. Nur Männer können sich aus dieser Falle herausziehen, indem Männer sich gegenseitig
erinnern, was ihnen guttut und was schadet.
 
Indem wir langsam »Mann sein« wieder zu einer Ehre machen. Indem wir dem Elend, das von so vielen Männern angerichtet wurde, ein gutes Ende setzen. Indem wir aufhören, uns in sinnlose Kriege schicken zu lassen, uns betrügen zu lassen von alten, bösartigen Männern mit selbstsüchtigen Phantasien, die uns opfern für ihre Machtbedürfnisse in Weltkriegen, in Kriegen in Vietnam, Bosnien, Israel, Palästina, Irland, Afrika, Asien, Südamerika, Afghanistan und am WTC in New York.
 
Jungen Männern, mit und ohne Uniformen, werden und wurden eine falsche Ehre und falsche Ideale verkauft. Ideale des Hasses, der Zerstörung. Diese jungen Männer werden missbraucht, in Situationen der Hilflosigkeit und Aussichtslosigkeit gebracht, in der sie keine Perspektive haben, werden sie als Waffen benutzt. Angefüllt mit Hass und Hoffnungslosigkeit explodieren sie. Sinnlos. Sie lassen sich zur Zerstörung verführen von älteren Männern, die zu feige sind, selbst den Kopf hinzuhalten, die vielleicht auch selbst der Lüge aufgesessen sind, »Nur die anderen
wollen Krieg.«, die zu faul sind für die schwere Arbeit am Frieden.

Auszug aus dem im Jahr 2000 geschriebenen Buch von Mathias Voelchert, Trennung in Liebe – damit Freundschaft bleibt, damals erschienen im Eigenverlag: 

Das Originalbuch 
Die aktuelle Ausgabe
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12_Gute Trennung – Wie man eine Beziehung gut beendet - mit und ohne Kind

Mit Trennung verbinden wir in der Regel Schmerz, Streit und Trauer. Aber muss es immer so sein? Kann eine Beziehung nicht auch im guten auseinander gehen? Konflikt- und Paarberater Mathias Voelchert erklärt, wie es funktioniert.

Quelle: Stern.de  Von Katharina Hoch

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